Fördermittel vom Staat bei einer neuen Heizung

Wer in eine Brennstoffzelle, ein Blockheizkraftwerk oder erneuerbarer Energie in­ves­tiert, wird vom Staat mit einer För­de­rung unter­stützt. Die Zahl der För­der­pro­gram­me ist groß, die För­der­mit­tel wie­de­rum be­grenzt. Mit un­se­rem För­der­mit­tel­fin­der kön­nen Mo­der­ni­sie­re­rin­nen und Mo­der­ni­sie­rer schnell und un­kom­pli­ziert die pas­sen­de För­de­rung für ihre neue Hei­zung er­mit­teln.

För­de­rung für we­ni­ger CO2

Im Rah­men ei­ner Hei­zungs­mo­der­ni­sie­rung wer­den die CO2-Emis­si­o­nen deut­lich re­du­ziert. Auch für den Ein­bau ei­ner neu­en Brenn­stoff­zel­le oder ei­nes neu­en Block­heiz­kraft­wer­kes kön­nen För­der­mit­tel be­an­tragt wer­den. Die För­derung bzw. der Zu­schuss er­folgt durch die Kre­dit­an­stalt für Wie­der­auf­bau. 

Zu­schüs­se für Mo­der­ni­sie­run­gen auf Er­neu­er­ba­re Ener­gien oder zur Um­setzung ener­ge­tischer Ein­zel­maß­nah­men wer­den über das BAFA ver­ge­ben, al­ter­na­tiv kön­nen ener­ge­tische Ein­zel­maß­nah­men über För­der­kre­di­te der KfW fi­nan­ziert wer­den.

Fördermittel für neue Gas-Heizungen

Wie hoch die För­de­rung – be­ste­hend aus di­rek­ten Zu­schüs­sen und/oder zins­ver­güns­tig­ten Kre­di­ten – aus­fällt, hängt im Ein­zel­fall von vie­len Fak­to­ren ab:

  • In wel­chem Bun­des­land wird neu ge­baut oder mo­der­ni­siert?
  • Wie ist der ener­ge­ti­sche Zu­stand des Ge­bäu­des?
  • Wel­che Sa­nie­rungs­maß­nah­men sind ge­plant und wie viel kos­ten sie?
  • Wel­che Heiz­tech­no­lo­gie soll in­stal­liert wer­den?

Un­ser För­der­ser­vice un­ter­stützt Mo­der­ni­sie­ren­de bei der Be­an­tra­gung der pas­sen­den För­der­mit­tel.

Heizen mit Erneuerbaren Energien


Förderübersicht Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) für Anträge ab 15. August 2022

Be­an­tra­gen Sie die Mit­tel vor Um­set­zung der Maß­nahme bzw. vor Ver­trags­schluss mit Ihrem In­stal­la­teur. Las­sen Sie sich nicht von der Kom­plexi­tät des "För­der­dschun­gels" ab­schrecken, sondern hel­fen. Nut­zen Sie mit we­nig Auf­wand den För­der­ser­vice un­se­res Part­ners febis für die Förderung einer Brennstoffzelle.

Wichtig für Mo­der­ni­sie­rende: Als Be­stands­ge­bäu­de gel­ten Ge­bäu­de, de­ren Bau­an­trag/Bau­an­zeige min­des­tens 5 Jah­re zu­rück­liegt. Die elek­tro­nische An­trag­stel­lung muss vor Maß­nah­men­be­ginn er­fol­gen und die Maß­nah­me in­ner­halb von 24 Mo­na­ten um­ge­setzt wer­den.

Quelle: BAFA; Stand 08/2022
Einzelmaßnahmen Zuschuss iSFP-Bonus Bonus Heizungstausch Bonus Wärmepumpe Maximaler Fördersatz
Solarthermie 25 %       25 %
Biomasse 10 %   10 %   20 %
Wärmepumpe 25 %   10 % 5 % 40 %
Innovative Heizungstechnik 25 %   10 %   35 %
EE-Hybrid ohne Biomasse-Heizung 25 %   10 % 5 % 40 %
EE-Hybrid mit Biomasse-Heizung 20 %   10 % 5% 35 %
Wärmenetzanschluss 25 %   10 %   35 %
Gebäudenetzanschluss 25 %   10 %   35 %
Errichtung/Erweiterung Gebäudenetz 25 %       25 %
Gebäudehülle 15 % 5 %     20 %
Anlagentechnik 15 % 5 %     20 %
Heizungsoptimierung 15 % 5%     20 %

Hydraulischer Abgleich: Förderung möglich

Der hy­drau­li­sche Ab­gleich sorgt da­für, dass die neue Hei­zungs­an­la­ge op­ti­mal läuft. Er ist Vo­raus­set­zung für die Bun­des­för­de­rung für ef­fi­zien­te Ge­bäu­de (BEG) und so­mit für die För­der­pro­gram­me des BAFA und der KfW, die ei­ne Mo­der­ni­sie­rung der Hei­zungs­an­la­ge oder ei­ne Hei­zungs­op­ti­mie­rung be­tref­fen. Der hy­drau­li­sche Ab­gleich ist da­her auch im Rah­men der Pro­gram­me för­der­fä­hig. Den­noch sind nach Schät­zun­gen des Zen­tral­ver­ban­des Sa­ni­tär Hei­zung Kli­ma nur ma­xi­mal 20 Pro­zent al­ler Ge­bäu­de mit ei­ner re­gu­lier­ten Hei­zungs­an­la­ge aus­ge­stat­tet. Da­bei kann so ein­fach und ef­fek­tiv Ener­gie ge­spart wer­den. Im Pro­gramm Hei­zungs­op­ti­mie­rung för­dert das BAFA den Ein­satz von Hei­zungs­pum­pen durch hoch­ef­fi­zien­te Pum­pen so­wie den hy­drau­li­schen Ab­gleich am Heiz­sys­tem mit ei­nem Zu­schuss von 20 Pro­zent der Net­to­in­ves­ti­tions­kos­ten. Die för­der­fä­hi­gen Aus­ga­ben für ener­ge­ti­sche Sa­nie­rungs­maß­nah­men von Wohn­ge­bäu­den sind ge­de­ckelt auf 60.000 Euro pro Wohn­ein­heit. Um die För­de­rung in An­spruch neh­men zu kön­nen, muss ein Fach­hand­wer­ker mit dem Aus­tausch der Hei­zungs­pum­pe und/oder dem hy­drau­li­schen Ab­gleich be­auf­tragt wer­den.

Moderne Heizung: Anlage optimal einstellen

Optimal eingestellte Heizung

Eine Hei­zungs­an­la­ge soll vie­le Jah­re gu­te Diens­te leis­ten. Da­für muss sie auch ge­pflegt und manch­mal mo­der­ni­siert wer­den. Wenn das ge­sam­te Heiz­sys­tem auf­ei­nan­der op­ti­miert ist, kann es ener­gie­ef­fi­zient ar­bei­ten. So kön­nen Sie auch oh­ne Kes­sel­tausch Ihre Heiz­kos­ten mi­ni­mie­ren. Die ver­hält­nis­mä­ßig preis­güns­ti­gen Op­tim­ie­rungs-Maß­nah­men bie­ten gro­ße Ein­spar­po­ten­zi­a­le und gel­ten auch für ei­ne neu­in­stal­lier­te An­la­ge.

Steuerermäßigung für haushaltsnahe Handwerkerleistungen 

Über die Steu­er­er­klä­rung kön­nen Sie die im Rah­men der Hei­zungs­mo­der­ni­sie­rung an­fal­len­den haus­halts­na­hen Hand­wer­ker­leis­tun­gen (§ 35a Ab­satz 3 EStG) steu­er­lich gel­tend ma­chen. Ab­zugs­fä­hig sind 20 Pro­zent der Ar­beits­kos­ten bei der Ein­kom­mens­steuer, ma­xi­mal je­doch 1.200 Euro.

Steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung

Für ener­ge­ti­sche Sa­nie­rungs­maß­nah­men selbst­ge­nutz­ter Wohn­ge­bäu­de, die nach dem 31.12.2019 be­gon­nen wur­den und vor dem 01.01.2030 ab­ge­schlos­sen sind, kön­nen 20 Pro­zent der Auf­wen­dun­gen der Steu­er­schuld ab­ge­zo­gen wer­den. Der Ab­zug er­folgt in­ner­halb von drei Jah­ren (1. und 2. Jahr: je­weils 7 Pro­zent; 3. Jahr: 6 Pro­zent) und ist auf ins­ge­samt 40.000 Euro pro Ge­bäu­de be­grenzt. Die För­de­rung be­schränkt sich auf Ge­bäu­de, die min­des­tens zehn Jah­re alt sind (ge­mes­sen ab Bau­be­ginn). För­der­fä­hig sind ins­ge­samt acht ener­ge­ti­sche Maß­nah­men, da­run­ter die Er­neu­e­rung der Hei­zungs­an­la­ge oder die Op­ti­mie­rung be­ste­hen­der Hei­zungs­an­la­gen, so­fern die­se äl­ter als zwei Jah­re sind. Die Durch­füh­rung der Maß­nah­me muss durch ein Fach­un­ter­neh­men er­fol­gen. Er­gän­zend kön­nen für Ener­gie­be­ra­tung, Fach­pla­nung und Bau­be­glei­tung 50 Pro­zent der Kos­ten steu­er­lich gel­tend ge­macht wer­den.

Wich­tig: Ent­we­der BAFA-/KfW-För­de­rung oder Steu­er­ab­schrei­bung! Bei­des – für ei­ne Maß­nah­me mit be­stimm­ten för­der­fä­hi­gen Kos­ten – gleich­zei­tig in An­spruch zu neh­men, geht nicht.