Neue Heizung

Für Ihr gutes Gefühl heute und morgen

Ein war­mes Haus steht sinn­bild­lich für so viel mehr als an­ge­neh­me Tem­pe­ra­tu­ren. Wer baut oder mo­der­ni­siert, hat den Vor­teil, die wich­tigs­ten Ent­schei­dun­gen selbst tref­fen zu kön­nen. Da­zu ge­hört auch, die pas­sen­de Hei­zung aus­zu­wäh­len. Mit ei­nem gas­ba­sier­ten Sys­tem brau­chen Sie sich nicht zwi­schen Kos­ten, Kli­ma­schutz und Kom­fort zu ent­schei­den.

Eine langfristig gute Wahl

Ob ein Hy­brid­sys­tem wie Brenn­wert­hei­zung mit So­lar und Gas-Wärmepumpe oder Ener­gie­zen­tra­len wie Brenn­stoff­zel­len und Block­heiz­kraft­wer­ke: So viel­fäl­tig wie Ihre An­sprü­che an ei­ne neue Hei­zung sind auch die tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten. Gas-Tech­no­lo­gien sind güns­tig in der An­schaf­fung, spar­sam im Ver­brauch und ef­fi­zient in der Leis­tung. Zu­dem wer­den Brenn­stoff­zel­len und Block­heiz­kraft­wer­ke staat­lich ge­för­dert. Gas er­mög­licht die un­kom­pli­zier­te Ein­bin­dung er­neu­er­ba­rer Ener­gien. Au­ßer­dem wird der Ener­gie­trä­ger selbst im­mer grü­ner. Des­halb kön­nen Sie sich auch mor­gen mit Ihrer Ent­schei­dung von heu­te wohl­füh­len.

Erdgas ist die Nummer eins im Heizungskeller

Rund 70 Pro­zent der im Jahr 2021 in­stal­lier­ten Heiz­ge­rä­te sind gas­ba­siert. Das macht die Gas-Heiz­tech­no­lo­gien zu den mit Ab­stand be­lieb­tes­ten Wärvme-Er­zeu­gern, noch weit vor elek­tr­ischen Wär­me­pum­pen oder Sys­te­men, die mit Heiz­öl be­trie­ben wer­den. Die Kun­den lie­ben Erd­gas und hal­ten dem Ener­gie­trä­ger die Treue: Nach Zah­len des BDEW Bun­des­ver­band der deut­schen Ener­gie­wirt­schaft wür­den sich et­wa 90 Pro­zent der Ei­gen­heim­be­sit­zer:in­nen, die heu­te mit Erd­gas hei­zen, wie­der für die­sen Ener­gie­trä­ger ent­schei­den.

Marktentwicklung Wärmeerzeuger (Angaben in Prozent)

Gas führend bei den neuen Heizungen: 2021 wurden 929.000 neue Heizungen installiert, das sind etwa 87.000 mehr als 2020. Der Anteil der neu installierten Gasheizungen ist mit 653.000 dabei so hoch wie zuletzt vor 25 Jahren (+5 % ggü. 2020).

Quelle: BDH
Eine neue Heizung muss nicht teuer sein um CO2 und Energie zu sparen.

Energie sparen: Erste Wahl für die neue Heizung

Die gu­te Nach­richt: Je­der kann in sei­nem Haus Ener­gie spa­ren. Da­bei gilt, dass ei­ne ener­gie­spa­ren­de Hei­zung und Warm­was­ser-Er­zeu­gung min­des­tens eben­so wich­tig sind wie ei­ne gu­te Wär­me­däm­mung. Denn die meis­te Ener­gie wird im Haus für die Hei­zung ge­braucht. Die Er­neue­rung der Hei­zung ist die Maß­nah­me, durch die sich mit ver­gleichs­wei­se ge­rin­gem Auf­wand bis zu 30 Pro­zent im Ver­brauch spa­ren las­sen.

Wer auf ei­ne Gas-Hei­zung setzt, baut auf die Zu­kunft: mit ei­nem Brenn­stoff, der ver­läss­lich ist und zu­neh­mend grü­ner wird, und mit ei­ner eta­blier­ten Tech­nik, die ste­tig wei­ter­ent­wi­ckelt wird und be­zahl­bar ist. Ener­gie­spa­ren­de Hei­zun­gen sind des­halb ers­te Wahl für Ihre po­si­ti­ve Ener­gie- und Kli­ma­bi­lanz.

Gas-Technologien – bewährt, zuverlässig und komfortabel

Platz­spa­ren­de Auf­stel­lung, si­che­re Ver­sor­gung, ein­fa­che Hand­ha­bung: Nicht oh­ne Grund ge­hö­ren Gas-Hei­zun­gen zu den am häu­figs­ten ver­kauf­ten Wär­me­er­zeu­gern. Vor al­lem die Erd­gas-Brenn­wert­tech­nik steht in der Gunst der Ver­brau­cher:in­nen hoch im Kurs. Mo­der­ne Gas-Brenn­wert­kes­sel bie­ten bes­te Ener­gie­nut­zung und sind gleich­zei­tig spar­sam im Ver­brauch – das schont die Um­welt und ent­las­tet Ih­ren Geld­beu­tel.

Da­mit set­zen Sie auch auf ein Heiz­sys­tem, das sich be­währt hat. Seit mehr als zwei Jahr­zehn­ten ist Gas-Brenn­wert­tech­nik in Mil­li­o­nen Ei­gen­hei­men zu Hau­se und wird stän­dig wei­ter­ent­wi­ckelt. Die Ver­brau­cher:in­nen schät­zen ih­re kom­for­tab­le Be­dien­bar­keit und Zu­ver­läs­sig­keit. Heu­te bil­det die be­währ­te Brenn­wert­tech­nik die Grund­la­ge für zahl­rei­che mo­der­ne Hei­zungs­sys­te­me, da­zu zäh­len zum Bei­spiel das Sys­tem Erd­gas-Brenn­wert & So­lar oder die Gas-Wär­me­pum­pe.

Im Ver­gleich zu an­de­ren Ener­gie­trä­gern wie Erd­öl oder Pel­lets be­deu­tet die mo­der­ne Erd­gas-Tech­no­lo­gie au­ßer­dem: kei­ne wie­der­keh­ren­den Be­stel­lun­gen und kei­ne Be­vor­ra­tung. Auch ein Tank oder La­ger ist nicht nö­tig.

Ein Vergleich der Heizsysteme lohnt sich

Wer sich für ein neu­es Heiz-Sys­tem ent­schei­det, soll­te sich im Vor­feld gut über die Vor- und Nach­tei­le in­for­mie­ren. Wir ge­ben Ihnen ei­nen Über­blick über die ver­füg­ba­ren Hei­zungs­an­la­gen.

Tauscht man et­wa ei­nen Öl-Nie­der­tem­pe­ra­tur­kes­sel ge­gen ei­ne mo­der­ne Gas-Brenn­wert­hei­zung ge­kop­pelt mit ei­ner So­lar-An­la­ge zum Er­hit­zen von Trink­was­ser, so las­sen sich die CO2-Emis­si­o­nen um über 40 Pro­zent ver­min­dern. Auch Hoch­ef­fi­zienz-Tech­no­lo­gien wie Brenn­stoff­zel­len-Hei­zungen tra­gen be­reits ef­fek­tiv zur De­kar­bo­ni­sie­rung des Wär­me­markts bei. Bei ei­nem Wech­sel auf die Brenn­stoff­zel­le sin­ken die CO2-Emis­si­o­nen ge­gen­über ei­ner al­ten Gas-Hei­zung um knapp 55 Pro­zent und auch die ei­ge­nen Ener­gie­kos­ten hal­bie­ren sich.

Schon heu­te ver­tra­gen mo­der­ne Gas-Hei­zun­gen oh­ne Wei­te­res ei­ne Bei­mi­schung von bis zu 20 Pro­zent Was­ser­stoff. Sie sind da­mit be­reits "H2-ready". Da­rü­ber hi­naus las­sen sich al­le Gas-Ge­rä­te, die in Zu­kunft auf den Markt kom­men, schnell und kos­ten­güns­tig auf die Nut­zung von 100 Pro­zent Was­ser­stoff um­rüs­ten oder sind be­reits ab Werk da­zu im­stan­de. Für Ge­rä­te, die ab 2025 auf den Markt ge­lan­gen, ha­ben sich die deut­schen Heiz­ge­rä­te­her­stel­ler da­zu be­reits ver­pflich­tet. Haus­ei­gen­tü­me­rin­nen und Haus­ei­gen­tü­mer kön­nen mit mo­der­ner Gas-Heiz­tech­nik heu­te und auch in Zu­kunft ei­nen un­kom­pli­zier­ten Bei­trag zum Kli­ma­schutz leis­ten. Die in­no­va­ti­ve Brenn­stoff­zel­len-Hei­zung nutzt schon heu­te 100 Pro­zent Was­ser­stoff.

Keine Kompromisse

Gas-Heiz­sys­te­me sind kein Kom­pro­miss zwi­schen Kos­ten und Ef­fi­zienz, son­dern ein­fach in bei­den Be­rei­chen ganz weit vor­ne. Um­welt­scho­nend sind sie oben­drein. So er­zielt bei­spiels­wei­se ei­ne mo­der­ne Erd­gas-Brenn­wert­ther­me Wir­kungs­gra­de von bis zu 98 Pro­zent, in­dem sie, an­ders als äl­te­re Ge­rä­te, auch die Ab­wär­me mit in die Wär­me­er­zeu­gung ein­bin­det. Da­durch kön­nen Sie mit bis zu 30 Pro­zent Ener­gie­ein­spa­rung im Jahr rech­nen. In Kom­bi­na­ti­on mit So­lar­ther­mie und/­oder der Nut­zung von grü­nem Gas ver­bes­sern Sie zu­sätz­lich Ih­re per­sön­li­che Öko­bi­lanz. Da Erd­gas auf­grund sei­ner na­tür­li­chen Ei­gen­schaf­ten schad­stoff­arm und na­he­zu rück­stands­frei ver­brennt, ar­bei­ten die Sys­te­me hoch­ef­fi­zient und sind sehr war­tungs­arm. Durch ih­ren ge­rin­gen Aus­stoß von CO2 kön­nen Sie mit Erd­gas-Tech­no­lo­gien am schnells­ten ei­nen Bei­trag zur Ver­rin­ge­rung der Treib­haus­ga­se leis­ten. Denn Erd­gas er­zeugt rund 25 Pro­zent we­ni­ger CO2 als Öl.

Beim Aus­tausch ei­nes Öl-Alt­kes­sels ge­gen ei­ne Strom er­zeu­gen­de Hei­zung ent­ste­hen 54 Pro­zent we­ni­ger CO2-Emis­si­o­nen, beim Wech­sel zu dem hy­bri­den Heiz­sys­tem Gas-Wär­me­pum­pe sind es so­gar 61 Pro­zent. Je nach Art und Um­fang Ih­res ei­ge­nen Bau- und Mo­der­ni­sie­rungs­vor­ha­bens soll­ten Sie prü­fen, wel­che Hei­zung für Ihr Zu­hau­se ei­ne maß­ge­schnei­der­te Lö­sung bie­tet.

Fördermittel-Service

Wir bie­ten Ihnen ei­ne qua­li­fi­zier­te För­der­mit­tel­be­ra­tung und die Ab­wick­lung des ge­sam­ten För­der­pro­zes­ses.

Handwerker finden

Wir un­ter­stüt­zen Sie da­bei, den pas­sen­den Hand­wer­ker zu fin­den, der Ihnen Ihre neue Hei­zung ein­baut und war­tet.

Sanierungs-Check

Bei der Mo­der­ni­sie­rung der Hei­zung gibt es ei­ni­ges zu be­ach­ten. In un­se­rer Check­lis­te fin­den Sie al­le re­le­van­ten Punk­te.

Klimaneutral Wohnen mit Gas-Heizungen ist möglich

Studie "Klimaneutral wohnen"

Mit der Stu­die "Kli­ma­neu­tral Woh­nen", rich­tet Zukunft Gas den Blick auf den Wohn­ge­bäu­de­sek­tor. Ba­sis­jahr für die Be­trach­tun­gen ist das Jahr 2020. Kon­kret wur­de die Fra­ge un­ter­sucht, wie Kli­ma­neu­tra­li­tät im deut­schen Wohn­ge­bäu­de­be­stand bis zum Jahr 2050 er­reicht wer­den kann.

Die vor­lie­gen­de Stu­die stellt keine Prog­no­se dar, son­dern be­schreibt ba­sie­rend auf einer com­pu­ter­ge­stütz­ten Si­mu­la­tion ein mög­li­ches Ent­wick­lungs­sze­na­rio für Kli­ma­schutz im Wohn­ge­bäu­de­be­reich. Un­ter Be­rück­sich­ti­gung des sehr he­te­ro­ge­nen Wohn­ge­bäu­de­be­stands in Deutsch­land und der fi­nan­zi­el­len Hand­lungs­spiel­räu­me der Ge­bäu­de­eigen­tü­mer wird mit die­ser Stu­die der Fra­ge nach­ge­gan­gen, wie das kli­ma­neu­tra­le Woh­nen bis zur Mit­te die­ses Jahr­hun­derts ge­lin­gen kann.