Hohe staatliche Zuschüsse für Brennstoffzellen-Heizungen

Die Zu­kunft der Ener­gie­ver­sor­gung ge­hört den Brenn­stoff­zel­len. Sie sind be­son­ders ef­fi­zient und er­zeu­gen im Ver­gleich zu an­de­ren Heiz­sys­te­men we­nig CO2. Die­se Kli­ma­scho­nung wird durch den Staat be­son­ders groß­zü­gig ge­för­dert: Für den Ein­bau der in­no­va­ti­ven Hei­zung in neue oder be­ste­hen­de Wohn- und Nicht­wohn­ge­bäude bie­tet die KfW ei­ne loh­nen­de För­de­rung.

Was wird gefördert?

Der Zu­schuss in Hö­he von 40 Pro­zent der för­der­fä­hi­gen Ge­samt­kos­ten kann vor Ein­bau bei der KfW be­an­tragt wer­den. Zu den för­der­fä­hi­gen Ge­samt­kos­ten zäh­len:

  • die Kos­ten für das Brenn­stoff­zel­len­sys­tem und des­sen Ein­bau; bei in­te­grier­ten Ge­rä­ten auch die Kos­ten für den wei­te­ren Wär­me­er­zeu­ger,
  • die fest ver­ein­bar­ten Kos­ten für den Voll­war­tungs­ver­trag in den ers­ten 10 Jah­ren,
  • und die Kos­ten für die Leis­tun­gen der Ex­per­tin oder des Ex­per­ten für Ener­gie­ef­fi­zienz.

Von die­ser Sum­me wer­den 40 Pro­zent der Kos­ten be­zu­schusst, max. der Wert für die Leis­tungs­klas­se.

Wer kann die Förderung für die Brennstoffzelle beanspruchen?

Fol­gen­de An­trag­stel­len­de wer­den ge­för­dert:

  • Pri­vat­per­so­nen
  • Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaf­ten
  • Frei­be­ruf­lich Tä­ti­ge
  • Un­ter­neh­men, ein­schließ­lich Ein­zel­un­ter­neh­mer:in­nen und kom­mu­na­le Un­ter­neh­men
  • Con­trac­ting-Ge­ben­de
  • Kom­mu­nen
  • Kom­mu­na­le Ge­biets­kör­per­schaf­ten, kom­mu­na­le Ge­mein­de- und Zweck­ver­bän­de
  • Kör­per­schaf­ten und An­stal­ten des öf­fent­li­chen Rechts, zum Bei­spiel Kam­mern oder Ver­bän­de
  • Ge­mein­nüt­zi­ge Or­ga­ni­sa­ti­o­nen und Kir­chen
  • Sons­ti­ge ju­ris­ti­sche Per­so­nen des Pri­vat­rechts, ein­schließ­lich Woh­nungs­bau­ge­nos­sen­schaf­ten

Dies gilt auch für ein be­reits ver­bau­tes Brenn­stoff­zel­len­sys­tem beim Erst­er­werb ei­nes neu­en oder sa­nier­ten Ge­bäu­des. In die­sem Fall ist die För­de­rung in­ner­halb von 12 Mo­na­ten nach Bau­ab­nah­me mög­lich. Der An­trag muss vor Ab­schluss des Kauf­ver­tra­ges ge­stellt und ein be­ste­hen­der Voll­war­tungs­ver­trag von der Ver­käu­fe­rin oder vom Ver­käu­fer über­nom­men oder ein neu­er Voll­war­tungs­ver­trag ab­ge­schlos­sen wer­den.

 

Unterstützung beim Förderantrag für Ihr neues Brennstoffzellen-Heizgerät

Wir bie­ten al­len Mo­der­ni­sie­rer:in­nen mit un­se­rem För­der­mit­tel­ser­vice die Mög­lich­keit, die op­ti­ma­le KfW-För­de­rung für Ih­re Brenn­stoff­zel­le vor dem Ein­bau ein­fach und pro­blem­los zu be­an­tra­gen. Ver­sier­te För­der­geld­be­ra­ten­de be­ar­bei­ten für Sie den För­der­an­trag und stel­len die da­zu er­for­der­li­chen Be­stä­ti­gun­gen der Sach­ver­stän­di­gen be­reit.

Al­les was Sie da­für be­nö­ti­gen ist ein An­ge­bot ei­ner Fach­hand­wer­ke­rin oder eines Fach­hand­wer­kers und die För­der­ser­vice Check­lis­te. Mit der Ver­sen­dung der aus­ge­füll­ten und un­ter­schrie­be­nen Check­lis­te be­auf­tra­gen Sie ver­bind­lich die Ex­pert:in­nen un­se­res Ko­ope­ra­ti­ons­part­ners febis Service GmbH.

Welche Anforderungen muss das Brennstoffzellensystem erfüllen?

Um die ho­he staat­li­che För­de­rung zu er­hal­ten, müs­sen ei­ni­ge tech­ni­sche Vo­raus­set­zun­gen er­füllt wer­den.

  • Die Brenn­stoff­zel­le ist in die Wär­me- und Strom­ver­sor­gung des Ge­bäu­des ein­zu­bin­den.
  • Al­le Ener­gie­ver­bräu­che so­wie al­le er­zeug­ten Wär­me­men­gen ei­nes för­der­fä­hi­gen Wär­me­er­zeu­gers müs­sen mess­tech­nisch er­fasst wer­den.
  • Al­le för­der­fä­hi­gen Brenn­stoff­zel­len-Heiz­sys­te­me müs­sen bis spä­tes­tens 1. Januar 2023 mit ei­ner Ener­gie­ver­brauchs- und Ef­fi­zienz­an­zei­ge aus­ge­stat­tet sein.
  • Beim Ein­bau der Brenn­stoff­zel­le ist ein hy­drau­li­scher Ab­gleich durch­zu­füh­ren. Die Durch­füh­rung ist auf dem Be­stä­ti­gungs­for­mu­lar des VdZ nach­zu­wei­sen (Ver­fah­ren A zu­läs­sig) und die Do­ku­men­ta­ti­on auf­zu­be­wah­ren. Rohr­lei­tun­gen sind ge­mäß den An­for­de­run­gen des je­weils gel­ten­den Ge­bäu­de­ener­gie­ge­set­zes (GEG) zu däm­men.
  • Der Ein­bau des Brenn­stoff­zel­len­sys­tems ist durch ein Fach­un­ter­neh­men aus­zu­füh­ren; ide­a­ler­wei­se durch vom Her­stel­ler ge­schul­te Fach­un­ter­neh­men.
  • Zum Zeit­punkt der In­be­trieb­nah­me der Brenn­stoff­zel­le muss der Ge­samt­wir­kungs­grad η ≥ 0,82 und der elek­tri­sche Wir­kungs­grad ηel ≥ 0,32 be­tra­gen.
  • Der Her­stel­ler stellt – zum Bei­spiel über die Ver­füg­bar­keit von Er­satz­tei­len – ei­nen Be­trieb der Brenn­stoff­zel­le für ei­nen Zeit­raum von 10 Jah­ren si­cher.
  • Für die Brenn­stoff­zel­le ist ei­ne Voll­war­tung über min­des­tens zehn Jah­re zu ver­ein­ba­ren, die der Käu­fe­rin oder dem Käu­fer ei­nen elek­tri­schen Wir­kungs­grad von min­des­tens ηel ≥ 0,26 so­wie die Re­pa­ra­tur und Wie­der­in­be­trieb­nah­me im Fal­le von Stö­run­gen zu­si­chert.
  • Die An­for­de­run­gen des gel­ten­den Ord­nungs­rechts ein­schließ­lich der An­for­de­run­gen aus § 22 Ab­satz 1 BImSchG sind er­füllt.

Hersteller Brennstoffzellen

Nam­haf­te Her­stel­ler ha­ben in­no­va­ti­ve Brenn­stoff­zel­len-Heiz­ge­rä­te für je­den Be­darf im Pro­gramm.

FAQ Brennstoffzelle

Sie ha­ben Fra­gen zur Brenn­stoff­zel­len-Hei­zung? Wir ge­ben Ih­nen Ant­wor­ten und wei­ter­füh­ren­de In­for­ma­ti­o­nen.

Klimaschutz – Förderbonus für Energieeffizienz und Innovation

Die Raum­wär­me ver­ur­sacht den größ­ten Teil des Ener­gie­ver­brauchs in pri­va­ten Haus­hal­ten. Wer ei­ne über 15 Jah­re al­te Hei­zung im Kel­ler hat, ver­braucht oft mehr Ener­gie als nö­tig. Die Ge­rä­te er­fül­len nicht die heu­ti­gen Stan­dards be­züg­lich Ef­fi­zienz, Wirt­schaft­lich­keit und Kom­fort. Neue Gas-Hei­zun­gen ver­brau­chen deut­lich we­ni­ger Ener­gie und zeich­nen sich durch ge­rin­ge Be­triebs­kos­ten aus. Wer sei­ne ver­al­te­te Hei­zungs­an­la­ge aus­tauscht, kann von För­de­run­gen pro­fi­tie­ren. Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft und Ener­gie för­dert sta­ti­o­nä­re Brenn­stoff­zel­len-Hei­zun­gen von 0,25 bis 5 kW elek­tri­scher Leis­tung im KfW-Zu­schuss­pro­gramm Ener­gie­ef­fi­zient Bau­en und Sa­nie­ren – Zu­schuss Brenn­stoff­zel­le (433). Seit 01.07.2021 ist die neue Richt­li­nie zur "Bun­des­för­de­rung für in­no­va­ti­ve Brenn­stoff­zel­len­heiz­ge­rä­te" Grund­la­ge der För­de­rung.

Die Zu­schuss­sum­me ba­siert auf ei­nem fi­xen Ba­sis­be­trag von pau­schal 6.800 Eu­ro und ei­nem va­ri­ab­len An­teil, der sich nach der elek­tri­schen Leis­tung der Brenn­stoff­zel­le rich­tet: 550 Eu­ro je an­ge­fan­ge­ner 100 Watt elek­tri­scher Leis­tung. Da­mit sum­mie­ren sich die Zu­schüs­se auf 8.450 bis 34.300 Eu­ro. Die Aus­zah­lung des Zu­schus­ses erfolgt nach In­be­trieb­nah­me der Hei­zung und nach­dem eine qua­li­fi­zier­te Ener­gie­be­ra­te­rin oder Ener­gie­be­ra­ter den Nach­weis über die er­folg­rei­che Um­set­zung des Vor­ha­bens ein­ge­reicht hat.

Wäh­rend 2017 et­wa 1.500 Brenn­stoff­zel­len-Hei­zun­gen in­stal­liert wur­den, wa­ren es 2018 mit 3.500 Stück be­reits mehr als dop­pelt so vie­le. Die­se po­si­ti­ve Ent­wick­lung hat sich auch 2019 und 2020 fort­ge­setzt: Im ge­sam­ten Jahr 2019 wur­den 4.767 För­der­an­trä­ge im Rah­men des KfW-För­der­pro­gramms 433 "Zu­schuss Brenn­stoff­zel­le" be­wil­ligt. Seit dem Start des Tech­no­lo­gie­ein­füh­rungs­pro­gramms im Som­mer 2016 wur­den bis zum Ende des Jah­res 2019 ins­ge­samt 10.295 För­der­an­trä­ge be­wil­ligt. 2020 ka­men dann noch ein­mal 5.263 hin­zu. 2021 san­ken die För­der­an­trä­ge et­wa auf das Ni­veau von 2018.

Zugesagte Förderanträge Brennstoffzellen

KfW-Förderprogramms 433 "Zuschuss Brennstoffzelle"

Initiative Brennstoffzelle

Zu­kunft Gas bün­delt mit Markt­part­nern aus der Ge­rä­te­in­dus­trie ge­mein­sa­me In­te­res­sen und ver­tritt die­se ge­gen­über Ver­brau­cher:in­nen, Po­li­tik, Wis­sen­schaft und Me­dien. So auch in der Ini­ti­a­ti­ve Brenn­stoff­zel­le, dem Kom­pe­tenz­zen­trum für Brenn­stoff­zel­len-Hei­zun­gen in der Ener­gie­ver­sor­gung.

Expertenthema