Initiative Brennstoffzelle

Wir bringen die Zukunft zu Ihnen nach Hause

Strom und Wärme direkt im Haus effizient und umweltschonend erzeugen: Diese kosteneffiziente Option eröffnen kleine, mit Gas betriebene Brennstoffzellen-Heizungen. Für diese Effizienztechnologie machen wir uns stark und bringen alle relevanten Marktpartner zusammen, gehen in den Dialog mit Politik und Öffentlichkeit und stellen alle wichtigen Informationen zur Verfügung.

John Werner
Ihr Ansprechpartner

John Werner

Leiter Unternehmensentwicklung & Strategie | Prokurist

Kompetenzzentrum für Brennstoffzellen

Die Initiative Brennstoffzelle (IBZ) ist das Kompetenzzentrum für Brennstoffzellen-Heizgeräte in der Hausenergieversorgung. Das Kernziel der IBZ besteht darin, die Brennstoffzellen-Heizung als wichtige Säule zum Gelingen der Energiewende nachhaltig im Wärmemarkt zu verankern. Als effiziente Schlüsseltechnologie leistet sie einen wichtigen Beitrag zum Ressourcenschutz bei der dezentralen Energieversorgung.

Die bisherigen Arbeitskreise der IBZ bleiben auch in der neuen Aufstellung erhalten. Die drei Arbeitskreise "Marktkommunikation", "Politik" und "Technik" werden fortgeführt.

  • In enger Abstimmung mit dem BDH Bundesverband der Deutschen Heizungsinfustrie leitet Zukunft Gas den Arbeitskreis "Marktkommunikation".
  • Der BDH koordiniert und verantwortet wiederum den Arbeitskreis "Politik" u. a. im Rahmen seines bestehenden Arbeitsausschusses "KWK / Brennstoffzellenheizung". Hierbei werden Zukunft Gas und der DVGW eingebunden.
  • In enger Abstimmung mit dem BDH und Zukunft Gas betreut der DVGW den IBZ-Arbeitskreis "Technik". Schwerpunkte sind Normungsaktivitäten, Erstellung von Regelwerken und die Weiterentwicklung der BZ-Technologie sowie die Entwicklung von Förderprojekten auf nationaler und europäischer Ebene (z. B. im Rahmen des Fuel Cells and Hydrogen Joint Undertaking (FCHJU) und deren Nachfolgeorganisation).

Die IBZ wird von zwei Sprechern nach außen vertreten: für die Kommunikation im politischen Raum ist Markus Staudt (BDH) erster Ansprechpartner, die Marktkommunikation liegt in den Händen von Dr. Timm Kehler (Zukunft Gas).

Mit der Einführung des Technologieeinführungsprogramms im Jahr 2016 bzw. dessen Erweiterung auf Nichtwohngebäude im Juli 2017 wurde das Kernziel der IBZ zunächst erreicht. Vor dem Hintergrund der nun weiterführenden Aufgaben, beispielsweise einer effizienten Kommunikationsoffensive für eine koordinierte Markteinführung, entschieden sich die IBZ-Mitglieder im Frühjahr 2017 für eine Fortführung der IBZ-Plattform in einer neuen Organisations- und Verantwortungsstruktur. Zukunft Gas und BDH wird mit Unterstützung von DVGW und NOW gemäß ihrer jeweiligen Kompetenzen die Verantwortung für die inhaltliche und organisatorische Fortführung der IBZ-Plattform übertragen, um über die etablierten Strukturen der Verbände eine effiziente Einbindung möglichst vieler Akteure der Gas-Wirtschaft und der Geräteindustrie zu erreichen.

Zu den wesentlichen Aufgabenschwerpunkten in den kommenden Jahren zählen die Fortführung des TEP nach 2018 sowie die Stärkung der Wahrnehmung der Brennstoffzellen-Heizung gegenüber Verbrauchern, Handwerk, Wissenschaft und Politik. Darüber hinaus ist die Fortführung der Normungsaktivitäten erforderlich.

  • Die zukünftigen Sprecher der IBZ werden durch Zukunft Gas (Vorstand) und BDH (Hauptgeschäftsführer) gestellt. Die Sprecher geben Erklärungen der IBZ gegenüber der Öffentlichkeit ab und vertreten deren Positionen gegenüber Politik und Meinungsbildnern.
  • Das Projektmanagementoffice für die Steuerung und Koordination der IBZ verantwortet weiterhin Zukunft Gas. 
  • Übergeordnet wird ein Entscheidungsgremium regelmäßig in Form eines Steuerkreises die aktuellen Marktentwicklungen und Handlungsempfehlungen in die IBZ bzw. gegenüber den beiden Sprechern einbringen. Dieser Lenkungskreis wird von den Geräteherstellern und aktiven Gas-Versorgungsunternehmen gestellt. Der Steuerkreis überprüft regelmäßig die in dieser Vereinbarung getroffenen Regelungen. Die Kooperationspartner sind zur Teilnahme an den Sitzungen des Steuerkreises berechtigt.
  • Die aktuellen Aktivitäten und Ergebnisse der IBZ werden zweimal jährlich in einer Vollversammlung präsentiert. An dieser Versammlung können alle interessierten Gas-Versorger und Gerätehersteller teilnehmen. Die Leitung der Vollversammlung erfolgt durch die beiden IBZ-Sprecher. 
  • Mitgliedern des BDH ermöglicht der DVGW im Cluster "KWK/Anwendungstechnik" die Definition von Forschungsthemen, die für die Weiterentwicklung der Brennstoffzellensysteme für die gesamte Branche relevant sind und die in die weitere Ausgestaltung und Entwicklung entsprechender Programme der öffentlichen Hand eingebracht werden (z. B. NIP).
  • Zwei Vertreter der IBZ – aus den Bereichen Netzanbindung bzw. Hausenergie – sind gemäß Satzung des NOW-Beirates zur Teilnahme an demselben berechtigt.
  • Die NOW ist als Kooperationspartner zur Teilnahme an dem Gremiensitzungen der IBZ berechtigt und begleitet die Arbeit der IBZ an der Schnittstelle zur Politik und entsprechenden Programmen des Bundes. Weitere Schnittstellen der Aufgaben der NOW ergeben sich für die IBZ in den Bereichen Normungsaktivitäten auf internationaler Ebene. Darüber hinaus wird die NOW bei der Organisation und den Inhalten von politischen Veranstaltungen unterstützen.

Getragen wird die Initiative durch den Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) und die Brancheninitiative Zukunft Gas. Gemeinsam engagieren sich führende Unternehmen der Energiewirtschaft und namhafte Gerätehersteller. Als Kooperationspartner unterstützen der Deutsche Verein des Gas-und Wasserfaches (DVGW) sowie die Nationale Organisation Wasserstoff-und Brennstoffzellentechnologie (NOW). Die wesentlichen Arbeitsschwerpunkte sind Aktivitäten zur Marktkommunikation, die Politikansprache zur Fortführung bestehender Förderprogramme sowie die Weiterentwicklung technischer Regelwerke.

Bosch Thermotechnik GmbH

Remeha GmbH

SenerTec Kraft-Wärme-Energiesysteme GmbH

SOLIDpower S.p.A.

Sunfire GmbH

Viessmann Climate Solution SE

Brennstoffzelle: Die Zukunft kommt nach Hause

Die Erzeugung von Wärme, Warmwasser  und Strom in einem Gerät macht die Brennstoffzellen-Heizung zu einer besonders umweltschonenden und höchsteffizienten Energiezentrale. Die Investitionskosten sind noch recht hoch, lohnen sich aber, da die Energiekosten deutlich reduziert werden. Und der Staat fördert die Anschaffung der innovativen Brennstoffzellen-Technologie mit sehr hohen Zuschüssen.

Bewertung von Brennstoffzellen

Hilfe zur EnEV/GEG-Berechnung

Im Dezember 2014 wurde mit der DIN SPEC 32737 erstmals ein Verfahren zur energetischen Bewertung von Brennstoffzellen für Wohngebäude und Gebäude mit wohnähnlicher Nutzung festgelegt, das an die Systematik der DIN V18599-9 zur energetischen Bewertung von KWK-Systemen anknüpft und die vorgegebenen Randbedingungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) berücksichtigt. Der Berechnungsalgorithmus der DIN SPEC 32737 wurde bereits in die Neufassung der DIN V 18599 vom September 2018 überführt, auf die das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG 2020) verweist.

Die Initiative Brennstoffzelle bietet eine Berechnungshilfe zur Nutzung der DIN SPEC 32737 kostenlos zum Download an. Die Berechnungshilfe soll für Anwender von EnEV-Berechnungssoftwarelösungen als einfache Ergänzung dienen, um auch Brennstoffzellen/Brennstoffzellen-Heizgeräte bei der energetischen Planung und Bewertung von Wohngebäuden und Gebäuden mit wohnähnlicher Nutzung nach der aktuellen EnEV berücksichtigen zu können. 

Seit September 2020 steht auch eine Berechnungshilfe für Nichtwohngebäude kostenlos zum Download bereit. Diese lehnt sich an dem Algorithmus der DIN V1899-9:2018-09 an und bildet die marktverfügbaren Brennstoffzellen ab. Die Berechnungen können für die für den Einsatz von KWK-Systemen mit Brennstoffzellen typischen/relevanten Nichtwohngebäudetypen durchgeführt werden. Dabei ist die Bewertung von Brennstoffzellen sowohl für Nichtwohngebäude mit als auch ohne Trinkwarmwasserbedarf bzw. ohne zentrale Trinkwarmwassererwärmung möglich. Gleichzeitig kann die Anzahl installierter Brennstoffzellen (Einzelgeräte) je nach Gerätetyp variiert werden. 

Der Geltungsbereich der Berechnungshilfe für Nichtwohngebäude entspricht dem Geltungsbereich für gleiche Größe der Brennstoffzellen (Einzelgeräte) wie im bisherigen Ansatz für Wohngebäude.

Über die DIN SPEC 32737

Das Verfahren der DIN SPEC 32737, das inzwischen in die DIN V 18599-9:2018-09 überführt wurde, bezieht sich auf Brennstoffzellen mit einer thermischen Leistung zwischen 0,3 kW und 5 kW, die in Wohngebäuden oder Objekten mit vergleichbarer Nutzung zum Einsatz kommen und wärmegeführt betrieben werden. Voraussetzung für die Anwendung des Verfahrens ist die Verfügbarkeit von Kennwerten wie Leistungen und Wirkungsgraden, die in der DIN EN 50465 formuliert sind.

Mit der neuen technischen Regel wurde ein wichtiger Schritt getan, um Brennstoffzellen im Rahmen der EnEV, des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes und des ab November 2020 geltenden Gebäudeenergiegesetzes oder darauf aufbauender Förderinstrumente normativ bewertbar zu machen. Brennstoffzellen-Heizgeräte als innovative dezentrale Erzeuger von Strom und Wärme sind schon heute in der Lage, die Anforderungen der EnEV 2016 und GEG 2020 zu erfüllen.

Nutzungsbedingungen zur Berechnungshilfe
Der Autor übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Berechnungs-Software. Haftungsansprüche gegen den Autor, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Berechnungs-Software bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen, sofern seitens des Autors kein nachweislich vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verschulden vorliegt. Der Autor behält es sich ausdrücklich vor, Teile der Berechnungs-Software oder das gesamte Angebot ohne gesonderte Ankündigung zu verändern, zu ergänzen, zu löschen oder die Veröffentlichung zeitweise oder endgültig einzustellen.

Broschüre Brennstoffzellen

Die wichtigsten Fakten zu Brennstoffzellen, deren Installation und Förderung sowie die aktuellen Geräte aller Hersteller finden Sie in unserer Broschüre.

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