Pressemitteilung,

Rekordnachfrage bei Gasheizungen: Über 600.000 abgesetzte Geräte im Jahr 2020

  • Gasheiztechnologien verzeichnen im Jahr 2020 voraussichtlich ein Wachstum von 3 Prozent
  • Kehler: „Die Heizungsmodernisierung mit Erdgas ist im Corona-Jahr in den Fokus gerückt. Die Krise schärft den Blick für bezahlbaren Klimaschutz.“

Berlin, 28. Dezember 2020. Mit einem Absatz von über 600.000 Gasheizungen in Bestandsgebäuden und Neubauten verzeichnet der Wärmemarkt in Deutschland für das Jahr 2020 einen neuen Rekord. Gegenüber dem Vorjahr wächst der Absatz von Gasheiztechnologien damit um 3 Prozent. Das ist das Ergebnis einer Hochrechnung der Brancheninitiative Zukunft ERDGAS.

„Die steigende Nachfrage nach Gasheizungen zeigt, dass viele Verbraucher in diesem herausfordernden Jahr den Blick auf Investitionen in den eigenen vier Wänden gerichtet haben“, erklärt Dr. Timm Kehler, Vorstand der Brancheninitiative. „Die Zahlen zeigen auch, dass für Verbraucher die Bezahlbarkeit von Klimaschutz immer wichtiger wird. Mit der Wahl von Gasheizungen profitieren Bauherren im Vergleich zu anderen Heizenergien von seit Jahren sehr stabilen und günstigen Preisen. Zudem entscheiden sie sich für eine komfortable und zukunftssichere Wärmeversorgung. Durch die Nutzung von Biogas sowie Wasserstoff ist perspektivisch sogar CO2-neutrales Heizen möglich. Damit ist der Wärmemarkt auch fit für den European Green Deal.“

Neben dem Einsatz von CO2-neutralem Gas können Gasheizungen außerdem mit Erneuerbaren Energien kombiniert werden, zum Beispiel durch den Einbau einer Solarthermie-Anlage. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unterstützt den Austausch veralteter Wärmeerzeuger seit dem 1. Januar 2020 mit einer großzügigen Förderung im Rahmen des Förderprogramms „Heizen mit erneuerbaren Energien“. Dieses Programm wird ab 2021 in die „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ (BEG) integriert. Damit wird die Investitionsförderung des Bundes für energieeffizientes Bauen und Sanieren für Hausbesitzer übersichtlicher und einfacher.

„Der Wechsel hin zu emissionsarmem Gas ist eine niedrig hängende Frucht auf dem Weg zum Klimaschutz. Würde man alle veralteten Heizungen in Deutschland gegen effiziente Gasheiztechnologien austauschen, ließen sich jährlich mindestens 30 Millionen Tonnen CO2 einsparen“, so Kehler.

An zusätzlicher Attraktivität gewinnt der Heizungstausch hin zu umweltschonender Gasheiztechnik durch die „Raustauschwochen“, die bundesweit wieder ab dem 1. März 2021 starten. Im Rahmen der achtmonatigen Heizungsmodernisierungsaktion profitieren Modernisierer durch verschiedene Förderungen und individuelle Boni ihres Energieversorgers – ob abgesenkter Preis für den Hausanschluss, Ölwechselprämie oder Bonus für den Gasliefervertrag.

„Mit Gas setzen Verbraucher auf einen bewährten Energieträger und moderne Heiztechnik zu sozialverträglichen Preisen. Denn dank der vergleichsweisen geringen CO2-Emissionen von Gasheiztechnologien entstehen für Verbraucher auch mit Einführung des CO2-Preises ab dem 1. Januar 2021 lediglich geringe Mehrkosten beim Heizen. Für eine Wohnung mit 90 Quadratmetern Wohnfläche fallen monatlich dann etwa 5,40 Euro zusätzlich an. Wer einen Biogas-Tarif bezieht, umgeht den CO2-Preis sogar vollständig – und sorgt für noch umfassenderen Klimaschutz in den eigenen vier Wänden“, so Kehler abschließend.

Zukunft Gas ist der Bran­chen­ver­band der deut­schen Gas-Wirt­schaft. Er bün­delt die In­te­res­sen der Mit­glie­der und tritt ge­gen­über Öf­fent­lich­keit, Po­li­tik und Ver­brau­chern auf. Ge­mein­sam mit den Mit­glieds­un­ter­neh­men setzt sich der Ver­band da­für ein, dass die Po­ten­zi­a­le des Ener­gie­trä­gers so­wie der be­ste­hen­den Gas­in­fra­struk­tur ge­nutzt wer­de, und in­for­miert über die Chan­cen und Mög­lich­kei­ten, die Erd­gas und grü­nes Gas wie Was­ser­stoff und Bio­gas für un­se­re Ge­sell­schaft bie­ten. Ge­tra­gen wird der Ver­band von füh­ren­den Un­ter­neh­men der Gas-Wirt­schaft. Wei­te­re Bran­chen­ver­bän­de und die Heiz­ge­rä­te­in­dus­trie un­ter­stüt­zen Zukunft Gas als Part­ner.

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