Pressemitteilung, 28. Jun 2022

Kehler begrüßt technologieoffene Energiepolitik der neuen Regierung in Nordrhein-Westfalen

  • Koalition in Nordrhein-Westfalen sieht Erdgas weiterhin als unverzichtbar für Übergangsphase
  • Zentrale Rolle der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) wird wahrgenommen
  • Kehler: „Es ist gut, dass die neue Landesregierung die Zukunftsfähigkeit der Gasverteilnetze anerkennt.“

Berlin, 28. Juni 2022. Mit der heutigen Wiederwahl von Hendrik Wüst als Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen wurden die politischen Weichen des bevölkerungsreichsten Bundeslands bis 2027 neu justiert. Dr. Timm Kehler, Vorstand des Branchenverbandes Zukunft Gas, begrüßt, dass die Koalition aus CDU und Bündnis90/Die Grünen auf eine weitsichtige Energiepolitik mit Fokus auf Technologieoffenheit und Versorgungssicherheit setzt.

Neben dem Bau neuer, moderner Gaskraftwerke zur Deckung des steigenden Strombedarfs und zur Bereitstellung gesicherter steuerbarer Leistung erkennt die Koalition in ihrem Vertrag Erdgas als unverzichtbar für die Transformation zur Klimaneutralität an: „Die aktuell angespannte Versorgungslage darf nicht dazu führen, dass Kohlekraftwerke langfristig auf Kosten des Klimas am Netz bleiben,“ kommentiert Dr. Timm Kehler, Vorstand des Branchenverbandes Zukunft Gas. Wichtig sei nun, die Lage durch den zügigen Aufbau deutscher Terminals und die Erschließung neuer Bezugsquellen zu entschärfen: „Erdgas bietet unter konventionellen Energieträgern den niedrigsten CO2-Fußabdruck und bleibt daher unverzichtbarer Partner der schwankenden Erneuerbaren,“ so Kehler weiter.

Der Vorstand des Branchenverbandes der Gaswirtschaft begrüßt auch das Bekenntnis zur hocheffizienten, klimafreundlichen Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und entsprechenden Anlagen als wesentliches Element für eine gelingende Energiewende. Hier setzt die schwarz-grüne Landesregierung erfreulicherweise andere Akzente als die Bundesregierung, die im aktuellen Kraftwerkebereithaltungsgesetz KWK-Anlagen überdurchschnittlich benachteiligt und ihre Potenziale verspielt.

Ein wichtiges Signal sieht Zukunft-Gas-Vorstand Kehler auch in der Perspektive für bestehende Gasnetze und eine künftige Nutzung mit Wasserstoff: „Es ist gut, dass die neue Landesregierung die Zukunftsfähigkeit der Gasverteilnetze anerkennt,“ sagt Kehler. „Heute bereits fast vollständig für den Transport von Wasserstoff tauglich, können wir nur mit ihnen künftig erneuerbare Energie im großen Maßstab speichern und Wasserstoff zuverlässig direkt zu den Verbrauchern, ob Haushaltskunden oder Industrie, transportieren.“

Zukunft Gas ist der Bran­chen­ver­band der deut­schen Gas-Wirt­schaft. Er bün­delt die In­te­res­sen der Mit­glie­der und tritt ge­gen­über Öf­fent­lich­keit, Po­li­tik und Ver­brau­cher:innen auf. Ge­mein­sam mit den Mit­glieds­un­ter­neh­men setzt sich der Ver­band da­für ein, dass die Po­ten­zi­a­le des Ener­gie­trä­gers so­wie der be­ste­hen­den Gas­in­fra­struk­tur ge­nutzt wer­de, und in­for­miert über die Chan­cen und Mög­lich­kei­ten, die Erd­gas und grü­nes Gas wie Was­ser­stoff und Bio­gas für un­se­re Ge­sell­schaft bie­ten. Ge­tra­gen wird der Ver­band von füh­ren­den Un­ter­neh­men der Gas-Wirt­schaft. Wei­te­re Bran­chen­ver­bän­de und die Heiz­ge­rä­te­in­dus­trie un­ter­stüt­zen Zukunft Gas als Part­ner.

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