Fördermittel vom Staat bei einer neuen Gas-Heizung

Wer in energiesparende und umweltfreundliche Heiztechnik investiert, wird vom Staat mit einer großzügigen Förderung unterstützt. Die Zahl der Förderprogramme ist groß, die Fördermittel wiederum begrenzt. Mit unserem Fördermittelfinder können Bauherren und Modernisierer schnell und unkompliziert die passende Förderung für ihre neue Heizung ermitteln.

Förderung für weniger CO2

Im Rahmen einer Heizungsmodernisierung werden die CO2-Emissionen deutlich reduziert. Auch für den Einbau einer neuen Gas-Heizung oder bei der Umstellung einer alten Öl-Heizung auf den Energieträger Gas können Fördermittel beantragt werden, wenn gleichzeitig erneuerbare Energien zum Einsatz kommen.

Die Förderung kann zum einen durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau und zum anderen durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle erfolgen. Für den Austausch Ihrer alten Öl-Heizung durch eine Hybrid-, Biomasse- oder Wärmepumpen-Anlage erhöht sich der Fördersatz um 10 Prozentpunkte. Dadurch ergibt sich für Heizungen, die ausschließlich erneuerbare Energien nutzen, ein Fördersatz von 45 Prozent und für die, die sowohl Erneuerbare als auch Erdgas nutzen, ein Fördersatz von 40 Prozent.

Die Einbindung effizienter KWK und erneuerbarer Energien werden über das BAFA, die Umsetzung energetischer Einzelmaßnahmen und die Einbindung von Brennstoffzellen werden über die KfW gefördert.

Fördermittel für neue Gas-Heizungen

Wie hoch die Förderung – bestehend aus direkten Zuschüssen und/oder zinsvergünstigten Krediten – ausfällt, hängt im Einzelfall von vielen Faktoren ab: In welchem Bundesland wird neu gebaut oder modernisiert? Wie ist der energetische Zustand des Gebäudes? Welche Sanierungsmaßnahmen sind geplant und wie viel kosten sie? Welche Heiztechnologie soll installiert werden?

Unser Förderservice unterstützt Modernisierer und Bauherren bei der Beantragung der passenden Fördermittel.

Heizen mit Erneuerbaren Energien


Förderübersicht Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) 2021: Heizen mit Erneuerbaren Energien

Lassen Sie die verfügbaren Fördermittel nicht ungenutzt. Beantragen Sie die Mittel vor Umsetzung der Maßnahme bzw. vor Vertragsschluss mit Ihrem Installateur. Lassen Sie sich nicht von der Komplexität des "Förderdschungels" abschrecken, sondern helfen. Nutzen Sie mit wenig Aufwand den Förderservice unseres Partners febis.

Wichtig für Modernisierer: Als Bestandsgebäude gelten Gebäude, in denen bei Antragsstellung seit mindestens 2 Jahren ein Heizsystem in Betrieb war. Die elektronische Antragstellung muss vor Maßnahmenbeginn erfolgen und die Maßnahme innerhalb von 12 Monaten umgesetzt werden. Und bestehende Heizanlagen dürfen nicht der gesetzlichen Austauschpflicht nach der Energieeinsparverordnung unterliegen.

Förderung Gas-Wärmepumpe

Mit einer effizienten Gas-Wärmepumpe können Sie die erneuerbare Wärme aus Wasser, Luft und Erde nutzen und sich mit attraktiven Zuschüssen vom BAFA unterstützen lassen.

Zuschuss für Wärme und Strom

Über das BAFA-Förderprogramm "Mini-KWK-Zuschuss bis 20 kWel" erhalten Strom erzeugende Heizungen mit einer elektrischen Leistung bis 20 kW einen Investitionszuschuss.

Höchste Förderung für Brennstoffzellen

Die KfW fördert Brennstoffzelle für neue oder bestehende Wohn- und Nicht-Wohngebäude im Rahmen des "Anreizprogramms Energieeffizienz" des Bundes.

Hydraulischer Abgleich: Förderung möglich

Der hydraulische Abgleich sorgt dafür, dass die neue Heizungsanlage optimal läuft. Er ist Voraussetzung für die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) und somit für die Förderprogramme des BAFA und der KfW, die eine Modernisierung der Heizungsanlage oder eine Heizungsoptimierung betreffen. Der hydraulische Abgleich ist daher auch im Rahmen der Programme förderfähig. Dennoch sind nach Schätzungen des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima nur maximal 20 Prozent aller Gebäude mit einer regulierten Heizungsanlage ausgestattet. Dabei kann so einfach und effektiv Energie gespart werden. Im Programm Heizungsoptimierung fördert das BAFA den Einsatz von Heizungspumpen durch hocheffiziente Pumpen sowie den hydraulischen Abgleich am Heizsystem mit einem Zuschuss von 20 Prozent der Nettoinvestitionskosten. Die förderfähigen Ausgaben für energetische Sanierungsmaßnahmen von Wohngebäuden sind gedeckelt auf 60.000 Euro pro Wohneinheit. Um die Förderung in Anspruch nehmen zu können, muss ein Fachhandwerker mit dem Austausch der Heizungspumpe und/oder dem hydraulischen Abgleich beauftragt werden.

Steuerermäßigung für haushaltsnahe Handwerkerleistungen 

Über die Steuererklärung können Sie die im Rahmen der Heizungsmodernisierung anfallenden haushaltsnahen Handwerkerleistungen (§ 35a Absatz 3 EStG) steuerlich geltend machen. Abzugsfähig sind 20 Prozent der Arbeitskosten bei der Einkommenssteuer, maximal jedoch 1.200 Euro.

Steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung

Für energetische Sanierungsmaßnahmen selbstgenutzter Wohngebäude, die nach dem 31.12.2019 begonnen wurden und vor dem 01.01.2030 abgeschlossen sind, können 20 Prozent der Aufwendungen der Steuerschuld abgezogen werden. Der Abzug erfolgt innerhalb von drei Jahren (1. und 2. Jahr: jeweils 7 Prozent; 3. Jahr: 6 Prozent) und ist auf insgesamt 40.000 Euro pro Gebäude begrenzt. Die Förderung beschränkt sich auf Gebäude, die mindestens zehn Jahre alt sind (gemessen ab Baubeginn). Förderfähig sind insgesamt acht energetische Maßnahmen, darunter die Erneuerung der Heizungsanlage oder die Optimierung bestehender Heizungsanlagen, sofern diese älter als zwei Jahre sind. Die Durchführung der Maßnahme muss durch ein Fachunternehmen erfolgen. Ergänzend können für Energieberatung, Fachplanung und Baubegleitung 50 Prozent der Kosten steuerlich geltend gemacht werden. Wichtig: Entweder BAFA-/KfW-Förderung oder Steuerabschreibung! Beides – für eine Maßnahme mit bestimmten förderfähigen Kosten – gleichzeitig in Anspruch zu nehmen, geht nicht.

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