Branchennews, 23. Nov 2022

VNG und Total Eren unterzeichnen Vereinbarung für grünen Ammoniakimport

Der deutsche Gaskonzern und Zukunft Gas Mitglied VNG und der führende französische Stromerzeuger Total Eren haben einen Kooperationsvertrag unterzeichnet, um gemeinsam den Import von grünem Wasserstoff in Form von Ammoniak nach Europa voranzutreiben. Im Rahmen der Zusammenarbeit verpflichten sich die Partner, eine bedeutsame Leistung zur klimaneutralen Energieversorgung in Europa und Deutschland zu erbringen.

Um ihre Strategie "VNG 2030+" zu erreichen, welche das Ziel hat, das Geschäftsfeld mit grünen Gasen auszubauen, investiert der Gaskonzern in Biogas,- Biomethan- und Wasserstoffprojekte in Ostdeutschland. Der französische Stromerzeuger hingegen arbeitet unter anderem in Südamerika, Australien und Afrika an etlichen Wasserstoffprojekten, um international sichere und saubere Energiequellen in Form von grünem Wasserstoff bereitzustellen. Ein Projekt dieser Art ist das H2 Magallanes, welches in Chile aus Windkraftanlagen von bis zu 10 Gigawatt 800.000 Tonnen Wasserstoff pro Jahr produziert. Dieser Wasserstoff könnte teilweise als grüner Ammoniak nach Deutschland verschifft werden könnte.

David Corchia, Vorstandsvorsitzender bei Total Eren, erläutert: "Wir freuen uns darauf, im Bereich Wasserstoffexporte mit VNG, einem starken Akteur auf dem deutschen Energiemarkt, zu kooperieren. Ich bin zuversichtlich, dass unsere Zusammenarbeit die heutigen Energieherausforderungen effizient angehen und gleichzeitig die Bedürfnisse der Kunden von VNG erfüllen wird. Ich möchte auch unseren Total Eren-Teams dafür danken, unser großes H2-Magallanes-Projekt in Chile engagiert voranzutreiben. Das ist ein großartiges Beispiel für unsere ehrgeizige Vision für den weltweiten Einsatz von grünem Wasserstoff."

Die Kooperation der Unternehmen ermöglicht der VNG Handel & Vertrieb GmbH (VNG H&V), dem Tochterunternehmen der VNG, das grüne Ammoniak an deutschen Küsten abzunehmen und ab 2028 direkt ihren Kunden in Form von Wasserstoff anzubieten. Aktuell führt die VNG und ihr Tochterunternehmen Dialoge mit ihren Kunden, um den künftigen Bedarf an Wasserstoff und Ammoniak zu bewerten, Kaufverträge abzuschließen und den Bau einer CO2- und Wasserstoff-Drehscheibe im Raum Rostock zu planen.

"Für VNG ist die Zusammenarbeit mit Total Eren, einem bedeutenden Anbieter erneuerbarer Energien, wichtig, um den Aufbau einer grünen Wasserstoffwertschöpfungskette voranzutreiben und damit einen funktionierenden Wasserstoffmarkt in Deutschland und Europa aufzubauen", so Ulf Heitmüller, Vorstandsvorsitzender der VNG AG. "Denn wir wollen auch zukünftig ein wichtiger Energieversorger in Deutschland sowie ein verlässlicher Partner für unsere Kunden sein. Ausgehend von unseren Kernkompetenzen in Gas und kritischer Infrastruktur arbeiten wir so entlang der gesamten Gaswertschöpfungskette an einem nachhaltigen, versorgungssicheren und perspektivisch klimaneutralen Energiesystem der Zukunft."

Zusätzlich engagieren sich die VNG H&V und Total Eren zusammen mit weiteren Unternehmen in der H2Global Foundation, um einen funktionsfähigen Wasserstoffmarkt in Deutschland zu gestalten.

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