Gas-Verbrauch umrechnen: Kubikmeter in Kilowattstunde

Ein­mal im Jahr er­hal­ten Sie von Ihrem Gas-An­bie­ter die Jah­res­ab­rech­nung. Ihr Ver­brauch wird da­bei in Kilo­watt­stun­den (kWh) aus­ge­wie­sen, Ihr Gas-Zäh­ler zu Hau­se er­fasst die ver­brauch­te Men­ge an Erd­gas je­doch in Kubik­me­tern (m3). Da­mit Sie Ihren Ver­brauch selbst be­rech­nen kön­nen, nut­zen Sie ein­fach un­se­ren Gas-Um­rech­ner.

Wie berechne ich meinen Gas-Verbrauch?

Um Ihren Ver­brauch be­rech­nen zu kön­nen, müs­sen Sie in den Gas­um­rech­ner nur Ihren Jah­res­ver­brauch in kWh oder in m3 und die zu be­hei­zen­de Fläche in Qua­drat­me­tern ein­ge­ben. Für die Be­rech­nung sind die Zu­stands­zahl und der Brenn­wert vom be­zo­genen Gas not­wen­dig. Die­se An­ga­ben fin­den Sie auf der Rech­nung Ihres Gas-An­bie­ters. In­so­fern Sie die­se nicht zur Hand ha­ben, wer­den bei­de An­ga­ben im Gas­um­rech­ner auto­ma­tisch ge­schätzt. Mit der Be­rech­nung wird Ihnen auch eine ener­ge­tische Be­wer­tung Ihres Hau­ses aus­ge­wie­sen. So kön­nen Sie an­hand Ihres jähr­lichen Gas-Ver­brauchs (kWh oder m3) schnell sehen, ob Ihr Ener­gie­ver­brauch zu hoch ist und er­hal­ten nütz­liche Tipps zum Ener­gie­spa­ren.

Gas-Verbrauch von kwh in m3 umrechnen (und umgekehrt)

 

(Wert zwischen 8 und 14)

 

(z. B. 0,8944)

 

(z. B. 120 m2)

 


m3 in kWh umrechnen: Faktoren zur Berechnung

Als Ver­brau­che­rin und Ver­brau­cher möch­ten Sie nur für das be­zah­len, was Sie auch tat­säch­lich er­hal­ten. Und das ist Ihr gu­tes Recht. Aus die­sem Grund wird Ihr Gas-Ver­brauch auf der Jah­res­rech­nung in Kilo­watt­stun­den an­ge­ge­ben. So be­zah­len Sie nicht das auf Ihrem Gas-Zäh­ler aus­ge­wie­se­ne Vo­lu­men (m3), son­dern nur die im Gas ent­hal­te­ne Ener­gie (kWh). Der Ener­gie­ge­halt von Gas va­ri­iert je­doch und hängt vom Brenn­wert so­wie von der so­ge­nann­ten Zu­stands­zahl ab. Ihr Gas-Zäh­ler kann die­se va­ri­ie­ren­den Wer­te nicht er­fas­sen, eine Um­rech­nung von Ku­bik­me­ter in Ki­lo­watt­stun­de ist er­for­der­lich.

Brennwert: Energiegehalt je Kubikmeter Gas

Wie auch bei an­de­ren Ener­gie­trä­gern, hängt der Ener­gie­ge­halt des Ga­ses von der Qua­li­tät ab. Erd­gas ist ein Na­tur­pro­dukt, was in sei­ner Be­schaf­fen­heit va­ri­iert. So­mit va­ri­iert auch der Ener­gie­ge­halt: Je mehr Ener­gie das Gas ent­hält, des­to hö­her ist der Brenn­wert. Ent­schei­dend da­für ist un­ter an­de­rem der Me­than­ge­halt.

Bei einem nie­dri­gen Brenn­wert von 8,2 kWh/m3 (Low-Gas, L-Gas) be­nö­ti­gen Sie mehr Ku­bik­me­ter Gas als bei einem ho­hen Brenn­wert 12,25 kWh/m3 (High-Gas, H-Gas), um Ihr Haus zu be­hei­zen. Die­ser Un­ter­schied wird in der Ab­rech­nung aus­ge­gli­chen, in­dem der Brenn­wert in die Um­rech­nung Ihres Gas-Ver­brauchs von Ku­bik­me­ter in Ki­lo­watt­stun­de ein­be­zo­gen wird. Der Brenn­wert wird vom ört­lichen Netz­be­trei­ber er­mit­telt, Ihr Gas-An­bie­ter ist da­zu ver­pflich­tet, die­sen auf der Rech­nung aus­zu­wei­sen.

Zustandszahl für Gas

Ga­se deh­nen sich ab­hän­gig von der Tem­pe­ra­tur aus oder zie­hen sich zu­sam­men, ihr Vo­lu­men (m3) ver­än­dert sich. Bei Erd­gas wird zwi­schen Norm­zu­stand und Be­triebs­zu­stand un­ter­schie­den. Der Norm­zu­stand – al­so ein fest de­fi­nier­tes Vo­lu­men – liegt vor, wenn Erd­gas eine Tem­pe­ra­tur von null Grad Cel­sius hat und da­bei einem Druck von 1 bar aus­ge­setzt ist. Ihre Gas-Ab­rech­nung er­folgt ba­sie­rend auf dem Norm­zu­stand von Erd­gas. Der Zu­stand des Ga­ses an Ihrem Gas-Zäh­ler weicht je­doch vom Norm­zu­stand ab und wird als Be­triebs­zu­stand be­zeich­net.

Die Ab­wei­chung zwi­schen Norm- und Be­triebs­zu­stand wird in die Zu­stands­zahl (Z-Zahl) über­setzt, um die Um­rech­nung von m3 in kWh und so eine fai­re Ab­rech­nung vor­neh­men zu kön­nen. Die Zu­stands­zahl ist ei­gent­lich eine For­mel und setzt sich aus den re­gi­o­nal un­ter­schied­lichen Wer­ten Tem­pe­ra­tur, Luft- und Lie­fer­druck so­wie der Kom­pres­sions­zahl zu­sam­men. Auch die Zu­stands­zahl ist auf der Rech­nung Ihres Gas-An­bie­ters aus­ge­wie­sen.

FAQ Gas-Verbrauch

Die Ant­wor­ten auf die wich­tig­sten Fra­gen zum Gas-Ver­brauch und zur Um­rech­nung des Gas-Ver­brauchs ha­ben wir für Sie auf­be­rei­tet.

Richt­wer­te lie­fern eine gute Orien­tie­rung für die Erst­ein­schät­zung. Der Gas-Ver­brauch hängt je­doch von vie­len Fak­to­ren ab:

  • Bau­liche Fak­to­ren wie z. B. die An­zahl der Außen­wän­de, Rei­hen­haus oder frei­ste­hen­des Ein­fa­mi­lien­haus, Wohn­fläche
  • Ener­ge­tischer Zu­stand des Hau­ses
  • Wohn­ver­hal­ten, fa­mi­li­ä­re Si­tu­a­tion, An­zahl der Per­so­nen im Haus­halt
  • in­di­vi­du­el­les Wär­me­emp­fin­den
  • Al­ter der Gas-Hei­zung

Der Gas­ver­brauch hängt von vie­len Fak­to­ren ab, z. B. der Art und Grö­ße des Haus­hal­tes oder der in­di­vi­du­el­len Heiz­ge­wohn­hei­ten. Ein Vier-Per­so­nen-Haus­halt be­nö­tigt durch­schnitt­lich 160 Ki­lo­watt­stun­den Gas pro Jahr und pro Qua­drat­me­ter Wohn­flä­che, wenn Gas zum Hei­zen und zur Warm­was­ser­be­rei­tung ver­wen­det wird.

In­so­fern das Was­ser nicht mit Gas er­wärmt wird, re­du­ziert sich der durch­schnitt­liche Ver­brauch auf ca. 140 kWh/m2 pro Jahr.

Um den Gas-Ver­brauch eines Hau­ses er­mit­teln zu kön­nen, kann ein Blick in den Ener­gie­aus­weis hel­fen.

Der bau­liche Stan­dard des Hau­ses wirkt sich auf den durch­schnitt­lichen Ver­brauch von Heiz­ener­gie aus. Ge­bäude, die vor 1977 und so­mit der ers­ten Wär­me­schutz­ver­ord­nung ge­baut wur­den, ver­brau­chen oft mehr Ener­gie als sa­nier­te Ob­jek­te. Für den durch­schnitt­li­chen Gas-Ver­brauch pro Qua­drat­me­ter weist der "Heiz­spie­gel" fol­gen­de Richt­wer­te nach Bau­jahr aus:

  • Vor 1977: 170 bis 264 kWh
  • 1978 bis 1983: 162 bis 252 kWh
  • 1984 bis 1994: 147 bis 229 kWh
  • 1995 bis 2001: 117 bis 182 kWh
  • Ab 2002: 90 bis 140 kWh

Für die Ener­gie­ef­fi­zienz des Hau­ses spielt auch die Qua­li­tät der Hei­zungs­an­lage eine Rol­le. Eine al­te Hei­zungs­an­la­ge ist häu­fig in­ef­fi­zient. Durch die In­ves­ti­tion in eine mo­der­ne Gas-Hei­zung wer­den Ener­gie und CO2 ge­spart.

Es muss nicht imm­er gleich eine neue Hei­zung sein. Auch mit der Op­ti­mie­rung der be­ste­hen­den Hei­zungs­an­la­ge lässt sich der Gas-Ver­brauch re­du­zie­ren. Der fi­nan­ziel­le Auf­wand für Op­ti­mie­rungs­maß­nah­men wie die Iso­lie­rung von Hei­zungs­roh­ren oder den Tausch der Hei­zungs­pum­pe ist ge­ring, das Ein­spar­po­ten­zial da­ge­gen groß.

Tei­len Sie den Jah­res­ver­brauch des Ge­bäu­des durch die Ge­samt­wohn­flä­che – bei­de An­ga­ben fin­den Sie in Ihrer Heiz­kos­ten­ab­rech­nung. So er­hal­ten Sie den durch­schnitt­li­chen Gas-Ver­brauch des Ge­bäu­des pro Qua­drat­me­ter. Mul­ti­pli­ziert mit Ihrer Wohn­flä­che in Qua­drat­me­tern er­hal­ten Sie den un­ge­fäh­ren Jah­res­ver­brauch für Gas für Ihre Woh­nung.

Wenn Sie den Zäh­ler­stand nicht an Ihren Gas-Ver­sor­ger über­mit­teln, wird Ihr Ver­brauch für die Jah­res­ab­rech­nung ge­schätzt. Da keine kor­rek­ten An­ga­ben vor­lie­gen, ist es mög­lich, dass Sie mehr be­zah­len als Sie tat­säch­lich ver­braucht ha­ben. Grund­la­ge für die Schät­zung ist ent­we­der Ihr Vor­jah­res­ver­brauch oder Ver­brauchs­wer­te ver­gleich­ba­rer Ob­jek­te.

Wenn Sie zu einem neuen An­bie­ter wech­seln, müs­sen Sie den Zäh­ler­stand über­mit­teln. Ihr neuer Gas-Ver­sor­ger muss wis­sen, ab wel­chem Zäh­ler­stand der Ihnen den Ver­brauch be­rech­nen kann.

Gas-Ver­brauch zu hoch? So spa­ren Sie rich­tig

Die Raum­wär­me hat den größ­ten An­teil am Ener­gie­ver­brauch im Haus­halt
 

Den Groß­teil des Ener­gie­ver­brauchs be­nö­ti­gen wir für ei­ne woh­li­ge Wär­me in den ei­ge­nen vier Wän­den. Um die Heiz­kos­ten zu sen­ken, kann man sich zu­sätz­lich ei­nen di­cken Pul­lo­ver und war­me Haus­schu­he an­zie­hen. Oder aber rich­tig Hei­zen. Hier gibt es ein paar gu­te Tipps für al­le, die Kos­ten sen­ken und Schim­mel­bil­dung vor­beu­gen wol­len. Zu­nächst macht die pas­sen­de Wahl ef­fi­zien­ter Heiz­tech­nik ei­nen gro­ßen Un­ter­schied aus. Mo­der­ne Gas-Tech­no­lo­gien er­zie­len ho­he Wir­kungs­gra­de und sind spar­sam im Ver­brauch. Ei­ne neue Gas-Brenn­wert-Hei­zung kann bis zu 20 Pro­zent Ener­gie­ein­spa­rung brin­gen! Doch auch die bes­te Hei­zung muss ge­pflegt wer­den – ein War­tungs­ver­trag mit ei­nem Fach­hand­wer­ker Ihres Ver­trau­ens si­chert Ihnen den lang­fris­ti­gen wirt­schaft­li­chen und ef­fi­zien­ten Be­trieb Ihrer Hei­zungs­an­la­ge.

Optimal eingestellte Heizung senkt den Gas-Verbrauch

Effiziente Wärme: Heizung optimal einstellen

Es muss nicht im­mer gleich ei­ne neue Hei­zung sein. Auch mit der Op­ti­mie­rung der be­ste­hen­den Hei­zungs­an­la­ge lässt sich der Gas-Ver­brauch re­du­zie­ren. Der fi­nan­zi­el­le Auf­wand für Op­ti­mie­rungs­maß­nah­men wie die Iso­lie­rung von Hei­zungs­roh­ren oder der Tausch der Hei­zungs­pum­pe ist ge­ring, das Ein­spar­po­ten­zi­al da­ge­gen groß.

Energie und Geld sparen: Sieben zusätzliche Maßnahmen zum richtigen Heizen

1. Richtig lüften!

Drei bis fünf Mal am Tag für zehn Mi­nu­ten Fens­ter weit auf. Da­bei am bes­ten auf "Durch­zug" stel­len und das ge­gen­über­lie­gen­de Fens­ter eben­falls öff­nen. Das Stoßlüften sorgt für einen zü­gi­gen Luft­aus­tausch. Da­bei das Ther­mos­tat auf "Null" stel­len, da sich sonst die Heiz­kör­per er­wär­men.

2. Fenster zu!

Zum Spa­ren nicht ge­eig­net ist es, die Fens­ter "auf Kipp" zu las­sen. Der Luft­aus­tausch ver­läuft we­sent­lich lang­sa­mer und er­folgt auch nicht voll­stän­dig. Die Wän­de küh­len aus, was die Ge­fahr für Schim­mel-Be­fall er­höht. Auf Dauer ge­kühl­te Räu­me brau­chen außer­dem mehr Ener­gie, um wie­der er­wärmt zu wer­den.

3. Heiz­kör­per frei­hal­ten!

Lan­ge Vor­hän­ge oder Mö­bel soll­ten nicht vor Heiz­kör­pern hän­gen oder ste­hen, denn so kön­nen sie die Wär­me nicht an die Raum­luft ab­ge­ben. Das treibt die Heiz­kos­ten un­nö­tig in die Hö­he. Als Faust­re­gel gilt: Je­der Heiz­kör­per soll­te gut zu se­hen sein.

4. Planen!

Pro­gram­mier­ba­re Ther­mos­ta­te sor­gen für kons­tan­te Tem­pe­ra­tu­ren – auch wäh­rend Ihrer Ab­we­sen­heit. Kurz vor Feier­abend er­höht sich auto­ma­tisch die Tem­pe­ra­tur und Sie kom­men in ein war­mes Zu­hau­se.

5. Dämmen und isolieren!

Fens­ter und Tü­ren soll­ten dicht sein. Hier kön­nen Wär­me­fän­ger hel­fen. Außen­tü­ren und gro­ße Fens­ter­flä­chen müs­sen ein gu­tes Maß an Iso­lie­rung nach­wei­sen, sonst kön­nen gro­ße Wär­me­ver­lus­te ent­ste­hen. Frei ver­leg­te Roh­re, bei­spiels­wei­se im Kel­ler, soll­ten eben­falls gut iso­liert sein. Oft sind Roll­käs­ten an Häu­sern un­ge­dämmt. Mit we­nig fi­nan­zi­el­len und hand­werk­li­chen Auf­wand kann die­se Schwach­stel­le je­doch be­sei­tigt wer­den.

Beheizen Sie Ihre Wohnräume gezielt und sparen Sie so Energie!
 

6. Heiz­ver­hal­ten op­ti­mie­ren!

Es lohnt sich, ge­nau zu über­le­gen, wel­che Tem­pe­ra­tu­ren wirk­lich not­wen­dig sind. Schon die Ab­sen­kung der Raum­tem­pe­ra­tur um ein Grad spart bis zu sechs Pro­zent des Ener­gie­ver­brauchs im Jahr. Zu­sätz­lich soll­ten al­le Heiz­kör­per in der Woh­nung oder im Haus re­gel­mä­ßig ent­lüf­tet wer­den.
 

7. Tür zu!

Es ist sinn­voll, Räu­me ge­zielt zu be­hei­zen. Wohn­räu­me sind bei etwa 20 Grad ge­müt­lich. Das Ther­mos­tat steht dann auf 3. Im Kin­der­zim­mer und Bad darf es gern ein wen­ig mehr sein. Ei­ne Ein­stel­lung zwi­schen 3 und 4 sorgt für Wohl­fühl-Tem­pe­ra­tu­ren von 22 bis 24 Grad. Sel­ten ge­nutz­te Räu­me und das Schlaf­zim­mer kön­nen küh­ler sein. Je­doch soll­te die Tem­pe­ra­tur nicht we­ni­ger als 14 Grad be­tra­gen. Sonst droht Schim­mel-Ge­fahr. Die Tü­ren zwi­schen den Räu­men soll­ten Sie ge­schlos­sen hal­ten.

Weitere Energiespartipps

Wie kön­nen Sie schnell und ein­fach Strom spa­ren, den Ener­gie­ver­brauch und die Kos­ten sen­ken? Wir ge­ben Ihnen nütz­li­che Hil­fe­stel­lun­gen, wie Sie Ihren Um­gang mit Ener­gie spar­sa­mer und ef­fi­zien­ter ge­stal­ten kön­nen. Zu­nächst ist es wich­tig, sich be­wusst zu ma­chen, dass tech­ni­sche Ge­rä­te und Mo­bi­li­tät Ener­gie ver­brau­chen. Da­her soll­te man sich bei je­der Nut­zung hin­ter­fra­gen, ob die­se not­wen­dig ist und ef­fi­zient um­ge­setzt wird.

Geräte sinnvoll einsetzen

  • Set­zen Sie auf ener­gie­spa­ren­de Haus­halts­ge­rä­te. Ach­ten Sie beim Kauf auf das Ener­gie­la­bel und kon­trol­lie­ren Sie re­gel­mä­ßig den Ener­gie­ver­brauch.
  • Ver­zich­ten Sie bei tech­ni­schen Ge­rä­ten auf den Stand­by-Mo­dus, z. B. mit Hil­fe von Ver­tei­ler­ste­ckern mit ein­ge­bau­tem Aus­schal­ter oder Zeit­schalt­uhr.
  • Wa­schen Sie strom­spa­rend Wä­sche, in­dem sie die Ma­schi­ne voll be­la­den (Ge­rä­te mit Men­gen­au­to­ma­tik oder Be­la­dungs­er­ken­nung hel­fen), vor­han­de­ne Um­welt- und Spar­pro­gram­me ver­wen­den und auf Vor­wä­sche so­wie Wä­sche­tro­ckner ver­zich­ten. Im Üb­ri­gen: Häu­fig rei­chen 30 °C zum Wa­schen aus.
  • Ver­wen­den Sie beim Ko­chen ei­nen De­ckel auf dem Topf und stel­len Sie den Topf im­mer auf die pas­sen­de Herd­plat­te. Nut­zen Sie die Nach­wär­me von Ofen und Herd aus, in­dem Sie fünf Mi­nu­ten vor En­de der Gar­dauer den Herd oder Ofen aus­schal­ten.
  • Stel­len Sie Ihren Kühl­schrank an der rich­ti­gen Stel­le auf. Der Ener­gie­be­darf wird um­so grö­ßer, je hö­her der Tem­pe­ra­tur­un­ter­schied zwi­schen Kühl­raum und Um­ge­bung ist. Da­her soll­te ein Kühl­schrank oder ei­ne Ge­frier­tru­he nicht di­rekt ne­ben dem Herd oder der Hei­zung ste­hen. Auch ei­ne zu ho­he di­rek­te Son­nen­ein­strah­lung soll­te ver­mie­den wer­den.
  • Schal­ten Sie das Licht aus, wenn Sie den Raum ver­las­sen und ver­wen­den Sie ener­gie­spa­ren­de Leucht­mit­tel.

Effiziente Einstellungen

  • Neh­men Sie ener­gie­ef­fi­zien­te Ein­stel­lun­gen an Ihrem Com­pu­ter, wie das Schlie­ßen un­nö­ti­ger Pro­gram­me, Ver­zicht auf den Bild­schirm­scho­ner oder die Ein­rich­tung des Ener­gie­spar­mo­dus, vor.
  • Ver­wen­den Sie Netz­werk­dru­cker oder Mul­ti­funk­ti­ons­ge­rä­te statt meh­re­re klei­ner Ar­beits­platz­dru­cker.
  • Lap­tops statt PCs mit über­di­men­si­o­nier­ten Mo­ni­to­ren spa­ren Ener­gie.

Richtig Auto fahren

  • Der ÖPNV, die Bahn, Car­sha­ring oder Fahr­ge­mein­schaf­ten sind sehr gu­te Al­ter­na­ti­ven zum ei­ge­nen Fahr­zeug. Der Kraft­stoff­ver­brauch bei ei­nem Mit­tel­klas­se­wa­gen liegt di­rekt nach dem Start bei ca. 30 l/100 km: Für kur­ze Stre­cken kann man ein­fach auch mal das Fahr­rad neh­men oder zu Fuß ge­hen.
  • Ei­ne kon­stan­te Fahr­wei­se, al­so das Ver­mei­den von häu­fi­gem Brem­sen und An­fah­ren oder Lü­cken­sprin­gen, schnel­les Hoch­schal­ten und nie­der­tou­ri­ges Fah­ren, spart Ener­gie.
  • Ver­mei­den Sie über­flüs­si­ge La­dung – die­se er­höht un­nö­tig den Kraft­stoff­ver­brauch.
  • Ach­ten Sie auf den op­ti­ma­len Rei­fen­druck und mes­sen Sie die­sen im­mer bei kal­ten Rei­fen.

Was kann man mit 1 kWh alles anfangen?

Eine Kilowattstunde entspricht der Energie, welche ein elektrisches System mit einer Leistung von tausend Watt in einer Stunde aufnimmt. Mit dieser Menge Energie lässt sich viel anfangen.

Schimmelbildung vermeiden und Heizkosten senken

Bei Be­ach­tung al­ler Tipps lässt sich ganz ne­ben­bei auch die Ge­fahr von ge­fähr­li­cher Schim­mel­bil­dung deut­lich re­du­zie­ren. Re­gel­mä­ßi­ges Lüf­ten und op­ti­ma­les Be­hei­zen tra­gen zu einem freund­li­chen Raum­kli­ma bei, und Feuch­tig­keit muss drau­ßen blei­ben. Das schützt nicht nur die Bau­sub­stanz, son­dern auch Ihre Ge­sund­heit.
Fa­zit: Mit mo­der­ner Heiz­tech­nik und gu­tem Heiz-Manage­ment kön­nen Sie Ihren Gas-Ver­brauch re­du­zie­ren und Ihre Heiz­kos­ten dau­er­haft sen­ken, ganz ohne zu frieren.

Energieberatung macht sich bezahlt

Ei­ne gu­te und un­ab­hän­gi­ge Ener­gie­be­ra­tung kann Sie bei ener­ge­ti­schen Vor­ha­ben un­ter­stüt­zen. Wel­cher Schritt für Ihre Im­mo­bi­lie der ers­te und wich­tigs­te ist – und wel­che Schrit­te fol­gen müs­sen –, das lässt sich pau­schal nicht sa­gen. Des­halb soll­te die Ent­schei­dung nach dem bes­ten Ver­hält­nis zwi­schen In­ves­ti­tion und Ein­spa­rung fal­len. Und oft ist dies die Hei­zung. Fra­gen Sie am bes­ten Ihren Ener­gie­be­ra­ter oder Ihren In­stal­la­teur, ob das auch bei Ihnen gilt. So zah­len sich In­ves­ti­tionen schnell aus.

Die Investition in eine neue Heizung zahlt sich schnell aus.

Neue Heizung: Eine Investition, die sich lohnt

Wenn die Hei­zung in die Jah­re ge­kom­men ist, rech­net sich der Aus­tausch auf je­den Fall – nicht nur für Ihr Porte­mon­naie, son­dern auch für die Um­welt. Ei­ne recht­zei­ti­ge In­ves­ti­tion in ei­ne neue Hei­zung lohnt sich, da­mit Sie von der neuen und ef­fi­zien­ten Wär­me­er­zeu­gung schnel­ler pro­fi­tie­ren kön­nen.